Die angekündigten Sperrungen der S-Bahn-Linie S4 an mehreren Wochenenden im Mai stellen für viele Fahrgäste in der Region Hannover eine spürbare Einschränkung dar. Auch wenn der Berufsverkehr unter der Woche nicht unmittelbar betroffen ist, zeigt sich erneut, wie wichtig eine verlässliche Organisation von Baustellen und Ersatzangeboten im Nahverkehr ist. Eva Bender, Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, erklärt dazu:

Unser Ziel bleibt klar: Ab dem Sommer muss das System stabil funktionieren.

„Baumaßnahmen sind notwendig, um die Infrastruktur langfristig zu verbessern. Gleichzeitig erwarten die Menschen zu Recht, dass solche Eingriffe so organisiert werden, dass sie auch am Wochenende gut planbar sind und den Alltag möglichst wenig beeinträchtigen. Verlässlichkeit im Nahverkehr darf kein Zufallsprodukt sein.“

Bereits in den vergangenen Monaten hatte Eva Bender deutlich gemacht, dass sie vom Betreiber eine spürbare Verbesserung des S-Bahn-Betriebs ab dem Sommer erwartet. Diese Erwartung gilt ausdrücklich auch unter Bedingungen wie Baustellen oder infrastrukturellen Einschränkungen.

„Unser Ziel bleibt klar: Ab dem Sommer muss das System stabil funktionieren. Dazu gehört auch, dass Baustellen professionell gemanagt und Ersatzkonzepte rechtzeitig und zuverlässig umgesetzt werden – unabhängig davon, ob sie werktags oder am Wochenende stattfinden.“

Gleichzeitig müsse jetzt alles getan werden, um die Belastungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten.

„Die Menschen brauchen verlässliche Alternativen. Dazu gehört, frühzeitig ausreichende Ersatzverkehre bereitzustellen – notfalls auch durch die zusätzliche Anmietung externer Buskapazitäten. Niemand darf am Bahnsteig stehen und nicht wissen, wie er weiterkommt.“

Darüber hinaus fordert Eva Bender, bestehende Busangebote während der Sperrungen gezielt anzupassen und auszuweiten. „Wir müssen kurzfristig prüfen, wo Buslinien verstärkt, Takte verdichtet oder Anschlüsse verbessert werden können. Gerade im Umland können zusätzliche oder umgesteuerte Busverbindungen schnell spürbare Entlastung schaffen.“

Die aktuellen Sperrungen verdeutlichen erneut, dass neben betrieblichen Herausforderungen auch die Infrastruktur – vielfach im Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn – eine entscheidende Rolle spielt. Für Fahrgäste mache es keinen Unterschied, wer im Detail verantwortlich sei – entscheidend sei, dass Verbindungen funktionieren.

„Gerade an Wochenenden sind viele Menschen auf den Nahverkehr angewiesen – sei es für Freizeit, Familie oder Arbeit im Schichtdienst. Auch hier muss der Anspruch sein, verlässliche Alternativen anzubieten.“

Eva Bender bekräftigt, dass sie an ihrem Kurs festhält: keine Reduzierung des Angebots, sondern ein stabiler und attraktiver Nahverkehr für die gesamte Region. Die kommenden Monate bleiben entscheidend, um das Vertrauen der Fahrgäste nachhaltig zurückzugewinnen.